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Ich wurde 1970 in Dresden geboren,
bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern.
2008 war für mich das Jahr
einer innerlichen und äußerlichen Umkehr.
Seitdem beschäftige ich mich mit Fadengrafiken,
heiliger Geometrie, Orbs, Engeln, Energien
und der Inneren Führung etc.
Vor der Familiengründung war ich 12 Jahre als Buchhalterin tätig.

 "Je mehr ein Mensch empfänglich wird für das Seelisch-Geistige,
desto weniger braucht er die Angst als Antrieb.
Sie verliert damit Sinn und Zweck.
Sie wird weniger und weniger, bis sie erlischt."

Aus dem Buch "Schicksal ist machbar" von Marianne Streuer, Kösel Verlag

 

Ich bin zur Abwechslung unter die Autoren gegangen.
Hier geht es zu meinem Gastbeitrag auf:

www.gehvoran.com

 

Oder Sie lesen den Text hier:

Da war er der berühmte Tag X, an dem ich von jetzt auf gleich alles in Frage stellte
und sich vor meinem inneren Auge plötzlich ein Vorhang auftat
und ich eine große Bühne mit schrecklichen Schauplätzen vor mir sah.
Mir wurde bewusst, dass ich dieser ewigen monotonen Theaterstücke
und deren Schauspieler überdrüssig geworden bin.
Es löste sich tief in meinem Innersten eine Lawine die alles bisher Gelernte und
Erfahrene in einen schwarzen Abgrund mitriss. Eine Spirale zog mich immer tiefer
nach unten und als ich keine Kraft mehr verspürte ließ ich einfach los.
Ich fiel und fiel und irgendwann, ich weiß es nicht mehr so genau,
ging das Fallen in ein durch Raum und Zeit gleitenden Zustand über.

Leben – Lebensaufgabe – innere Führung –
geistige Ebenen – Engel – Energien – Schwingung –
Töne – Mandala – heilige Geometrie – Schöpfung –
Orbs – Herzgefühl – Liebe – Vertrauen

Das sind alles Begriffe die mich in den letzten sieben Jahren begleitet haben
und die ich immer und immer wieder hinterfragte.
2008 ist für mich das Jahr einer innerlichen und äußerlichen Umkehr gewesen.
Ich wurde von einer Bekannten gefragt:
„Was möchtest du gern aus tiefsten Herzen machen?“.
Durch und über mein Kehl Chakra ergoss sich kraftvoll und energiegeladen
mit einer mir fremden Stimme das Wort „Fadengrafik“.

Ich war überrascht und erschrocken zugleich.
Überrascht über das Wort „Fadengrafik“ das mir zum damaligen Zeitpunkt
gänzlich unbekannt erschien. Erschrocken,
weil das Wort sehr spontan und nicht kontrolliert aus mir hervor trat.
Und so wurde der Samen für einen natürlichen
Wachstums- und Entwicklungsprozess gelegt.
Was das Endergebnis des Samens betrifft, dieser ist mir selbst noch nicht offenbart wurden. Im Moment hat das kleine Pflänzchen viele kleine zartgrüne Blätter.

Seitdem hege und pflege ich das kleine zarte Etwas.
Ich beobachte neugierig und achtsam den Prozess
des Wachstums und der Entwicklung,
öffne mich für neue Sphären und Ebenen des Daseins und erkenne in Demut,
das Alles was einen natürlichen Ursprung besitzt
den gleichen einfachen Grundmustern der Schöpfung unterliegt.
Ja, die Wahrheit ist viel zu einfach und wird von uns Menschen deshalb
gern ignoriert oder gar belächelt.
Wir verlieren uns lieber in komplizierte Strukturen und Systeme,
stecken zu viele Energien hinein und wundern uns letztendlich,
warum es nicht funktioniert und zum Scheitern verurteilt ist.

Erst einmal wollte ich herausfinden was „Fadengrafik“ überhaupt ist.
Ich erstellte kleine Kärtchen, mit den im Handel üblichen Motiven.
Hm… und das sollte es gewesen sein? Nein!
Kleine bunte Kärtchen mit Blümchen und Sternchen langweilten mich viel zu schnell.
Da ich von Natur aus neugierig bin wollte ich mehr erfahren und
so fing ich an selbst anfangs mit Millimeterpapier, jetzt mit weißen Papier,
Zirkel, Lineal, Bleistift und Radiergummi eigene Lochvorlagen zu erstellen.
Die Motivgrößen wuchsen mit der Zeit von einem Ø 12 cm
bis mittlerweile zu einem Ø von 36 cm.
Plötzlich öffnete sich in mir eine Schleuse und die Ideen für neue Motive
flossen nur so aus mir heraus.

“Irgendwann wurde ich auf Emma Kunz angesprochen”

Wenn ich die Augen zumache, sehe ich filigrane Gebilde
die bei mir als Hirngespinste anklopfen und auf Papier gebracht werden wollen.
Oft reicht meine Zeit gar nicht aus, dass Alles ins Hier und Jetzt zu transportieren.
Während ich mich mit Bleistift, Zirkel und Radiergummi
genüsslich auf dem Papier austobte bzw. die Fäden zufrieden durch die Löcher zog,
verlor ich den Bezug zu der Außenwelt.
Was wiederum für mich und meine eigene Entwicklung sehr gut war.
Ich bekam wieder Kontakt mit mir Selbst und mit meiner eigenen inneren Welt.
In vielen Bereichen meines Lebens erfolgte Heilung einschließlich der körperlichen,
geistigen und seelischen Ebene.
Irgendwann wurde ich auf Emma Kunz angesprochen,
denn jemand entdeckte, dass meine Fadengrafiken, vor allem vier davon,
einigen von Emma Kunz sehr ähnlich waren.
Emma Kunz (1892-1963) war Naturheilpraktikerin,
geistige Forscherin und Künstlerin.
Sie entworf mysteriöse Grafiken, die, wie sie sagte,
erst im 21. Jahrhundert entschlüsselt werden können.

Da ich zu dem damaligen Zeitpunkt nichts über sie wusste
bzw. nie etwas gehört hatte,
wurde ich sehr neugierig auf diese Frau. Also machte ich mich auf Spurensuche und
was ich dann sah und las machte mich für einen Moment sprachlos.
„Emma Kunz erschloss in ihrer kreativen Art innere Gesetzmäßigkeiten.“
heißt es in einem Artikel über diese ausgewöhnliche Frau.

Diese Aussage war für mich vollkommen stimmig.
Genau das Gleiche passiert bei mir, wenn ich die Lochvorlagen erstelle.
Wenn die Lochvorlage auf Papier entsteht, weiß ich selbst noch lange nicht,
welche Fadenbilder letztendlich entstehen.
Ich wollte ursprünglich vier Bilder von Emma Kunz und vier Grafiken von mir
als Vergleich gegenüberstellen
und ein auf unseren heutigen Zeitgeist passendes Zitat von Emma Kunz
in meinen Text mit einbinden.
Leider besteht der Leiter des Emma-Kunz-Zentrums auf seine Urheberrechte,
welche alle Bilder und Zitate von Emma Kunz umfassen.
Emma Kunz sagte, ihr Bildwerk sei für das 21. Jahrhundert bestimmt,
es bedeute auch Gestaltung und Form als Mass, Rhythmus,
Symbol und Wandlung von Zahl und Prinzip.

Wir, die Nachkommen, leben jetzt im 21. Jahrhundert und
wir sollten die rätselhaften Bilder von Emma Kunz verstehen lernen.
Wir erleben im Moment große Veränderungen und Umwälzungen auf der Erde.
Nichts scheint mehr so zu sein, wie es uns bisher erschien.
Es ist unsere Aufgabe und Pflicht, unseren Kindern und Kindeskindern,
eine gesunde heile Welt zu hinterlassen.
Und ich denke,
dass die Bilder von Emma Kunz sowie ein Teil meiner Fadengrafiken
und deren Energien ein kleines Puzzleteil vom großen Ganzen sind.
Diese besondere Frau war sehr bescheiden und
hat als Heilerin, Forscherin und Frau
den Samen für Licht, Liebe und Frieden in diese Welt gesetzt.
Hier stelle ich die benannten vier Fadengrafiken von mir vor,
die der von Emma Kunz sehr ähnlich sind:

  
  

An dieser Stelle passen auch die Gedanken von Johann Wolfgang von Goethe,
der seiner Zeit auch schon sehr weit voraus war.
Auch er erkannte die Zusammenhänge von den
innerlichen und äußerlichen Gesetzmäßigkeiten:

Epirrhema
Müsset im Naturbetrachten
Immer eins wie alles achten:
Nichts ist drinnen, nichts ist draußen;
Denn was innen, das ist außen.
So ergreifet ohne Säumnis
Heilig öffentlich Geheimnis.
Freuet auch des wahren Scheins,
Euch des ernsten Spieles:
Kein Lebendiges ist ein Eins,
Immer ists ein Vieles.

 Fadengrafiken statt Meditation

Mit der Fadengrafik begann für mich persönlich ein Weg
der Heilung und Ganzwerdung.
Dies möchte ich sehr gern an andere Menschen weiter geben und so fing ich an die Anleitungen inkl. Vorlage zu den Grafiken zu schreiben und
diese in meinem Shop als Download zur Verfügung zu stellen.
Für Menschen die noch keinerlei Erfahrungen mit dieser Technik hatten, gibt es auch Probiersets zum Kennenlernen.
Zum Glück sind die Menschen so unterschiedlich und vielseitig,
wie die vielen bunten Kieselsteine am Meeresstrand.

Ich gehöre zu den Menschen die sich nicht still
in den Schneidersitz begeben können, um dann mit „Om“ zu meditieren.
Jedoch empfinde ich die Meditation als einen wichtigen Bestandteil unseres Daseins.
Hier habe ich für mich ein Werkzeug gesucht und gefunden.
Das Fäden ziehen entspannt mich und lässt mich im „Tun“
innerlich zur Ruhe kommen bzw. still werden.
Man befindet sich irgendwann in einer Art meditativen Zustand.
Es hilft zur Entschleunigung und ist vielleicht für so manchen
eine hilfreiche Vorstufe zur Meditation.
Die Menschen die mit meinen Lochvorlagen eigene Grafiken erstellen,
bestätigen mir immer wieder die positive und heilende Wirkung.
Auch meine fertigen Energiebilder
haben die eine oder andere Wirkung auf den Betrachter.
„Das Bild macht was mit mir!“
Das ist so ein Satz den ich schon öfter gehört habe.

Die Heilige Geometrie

So ging meine Reise durch die Welt der bunten Fäden weiter und
ich begegnete der heiligen Geometrie.
Ich merkte auch hier, dass zwischen dem was ich hier tue und
der heiligen Geometrie eine Verbindung gab und ein tieferer Sinn dahinter stand.
Es gab vor unserer jetzigen Menschheit schon einige Hochkulturen,
die wohl ein viel höheres Bewusstsein Inne hatten.
Aus dieser Zeit kann man auf der ganzen Erde,
in vielen verschiedenen zum Teil auch unwegsamen Gebieten
verteilt die Blume des Lebens oder
andere geometrische Formen, Symbole und Hinterlassenschaften finden.
Diese Formen und Symbole haben eine hohe energetische Kraft
und lassen erahnen auf welcher Bewusstseinsstufe
die damaligen Zivilisationen waren.
Uns wird schon in der Schule ins Hirn eingemeißelt,
dass wir zwar vom Affen abstammen
und letztendlich doch die Krönung der Schöpfung sein sollen.
An diesem Punkt bekam ich damals meine erste fünf in Geschichte.
Und warum? Weil ich den Geschichtslehrer ausgelacht habe.

“Die Geometrie ist vor der Erschaffung der Dinge,
gleich ewig wie der Geist Gottes selbst und
hat in ihm die Urbilder für die Erschaffung der Welt geliefert.”
(Johannes Kepler, Harmonices Mundi, 1619)

„Horchet in euch selbst und blicket in die Unendlichkeit des Raumes und der Zeit.
Von da erklingen der Gesang der Sterne, die Sprache der Zahlen und
die Harmonien der Sphären.
Was tun die Sterne?
Was sagen die Zahlen?
Was offenbaren die Sphären?
O ihr Seelen, sie sagen, sie singen, sie offenbaren euer Schicksal.“
(Hermes – Trismegistos)

So stelle ich fest, dass „Alles was ist“ auf einer höheren,
für uns „noch“ nicht sichtbaren Ebene, miteinander verwoben ist.
Emma Kunz hatte ganz sicher „bewussten“ Zugang zur Akasha Cronik.
Und wer weiß, letztendlich sind wir alle Schöpferwesen und
unsere Gedanken sind machtvoller als wir meinen.
Sie erschaffen Bewusstseinsfelder, wenn wir uns dessen wirklich „bewusst“ wären,
dann wäre das Leben für uns alle hier auf der Erde um ein Vielfaches einfacher.
Ich selbst gehe noch durch diesen Prozess.
Aus dem Samen ist mittlerweile eine kleine zarte Pflanze erwachsen.
Wenn ich eine Lochvorlage erstelle bin ich zwar noch physisch anwesend,
doch mein Geist entschwindet in eine andere höhere Ebene.
Durch mich fließt Energie, ich empfinde mich als Kanal von etwas viel Größeren.
Es tut gut und es fühlt sich so an,
als ob ich in der Mitte (im Auge) eines Orkans sitze.
Was im Außen geschieht ist kein Bestandteil meiner Wahrnehmung mehr.
Tief in unserem Innersten steckt die Weisheit und das Wissen
was wir anzapfen und nutzen können.
Unsere Außenwelt ist nur der Spiegel dessen
was wir im Inneren denken und fühlen.
Wir, jeder ganz allein für sich,
sind die Schöpferwesen unserer inneren und äußeren Welten.

„Mikrokosmos (Mensch) ist gleich Makrokosmos (Universum).“
(Paracelsus)

Orbs

Seit ca. 2012 zeigten sich plötzlich Lichtkreise, auch Orbs genannt,
auf einigen meiner Fotografien.
Ich durfte erkennen, dass sich diese Lichtkreise nur auf meinen Fotos zeigen,
wenn ich in einer bestimmten Stimmung bin (Schwingung der Liebe und Freude)
oder wenn ich mich fest auf diese Energien konzentriere.
Ich hatte 2014 für einen Erfahrungsbericht die geistige Ebene gebeten
sich mir zu zeigen, weil ich gern ein aktuelles Foto für diesen Text brauchte.
Es ist für mich selber immer wieder ein kleines Wunder.
Nach vier oder fünf Fotos ohne Orb zeigt sich dann,
nach meiner Einschwingung auf die geistige Ebene,
ein ca. 25 cm großer Lichtkreis (Orb) auf meinem Foto.
„Für die Skeptiker!
So viel Staub habe ich nun auch wieder nicht auf meiner Linse! :-)“

Orb 25cm Lichtkreis

Diese Lichtkreise haben im Innern Mandala-ähnliche Strukturen.
Auch hier bin ich echt sprachlos gewesen,
weil meine Fadengrafiken an diese Lichtkreise erinnern.
Ich bin geliebt und geführt.
Meine geistigen Führer sind stets an meiner Seite
und geben mir das was ich benötige um zum Wohle aller
meine Fähigkeiten und Gaben ins Hier und Jetzt zu transportieren.
Jetzt ist die Zeit, wo jeder Mensch der zur Zeit auf der Erde verweilt in seine Eigenverantwortung gehen sollte, seine mitgebrachten Fähigkeiten und Gaben
aus seiner Selbst herausholen darf und zum Wohle Aller einsetzt.
Wir sind alle Brüder und Schwestern
und wir sind mit der gesamten Schöpfung verbunden.
Der Prozess in dem wir uns alle befinden, lässt uns bewusster und achtsamer
im Umgang mit „Allem was ist“ werden.
Mich erfreut immer wieder, das ich mittlerweile mit meinem neuen und erweiterten
Bewusstsein in allen Dingen, seien es Steine, Pflanzen, Tiere oder auch Menschen,
das Grundmuster der Schöpfung erkenne. Der goldene Schnitt ist überall erkennbar.
Das Leben ist wie eine Spirale. Wir haben die Wahl uns auf dieser Spirale abwärts
oder aufwärts zu bewegen.

„Ich werde von einem unsichtbaren Faden gezogen!
Mein Leben hat eine klare Richtung und meine jetzige Situation ebenso.
Wenn ich so zurückblicke, erkenne ich einen Faden, der sich geradlinig durch alle scheinbaren Wirrungen, Verirrungen und Verwicklungen zieht.
Ich habe diesen Faden endlich gefunden und spüre ihn in der Gegenwart.
Diesen Faden zu erkennen und zu fühlen gibt mir die nötige Zuversicht,
die ich im Moment brauche und es gibt mir die nötige Weitsicht,
mit der meine Visionen immer wieder aufs Neue genährt werden können.”

In diesem Sinne herzlichst Ihre Ilka Gafert

Copyright: © www.gehvoran.com / Ilka Gafert
Bilder: Ilka Gafert

 

 

 

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